www.praxisinternist.ch

Diagnostik bei Herzkreislauferkrankungen

Anamnese und körperliche Untersuchung

Am Anfang jeder ärztlichen Diagnostik steht das Gespräch und die körperliche Untersuchung.

Lipidprofil und 10-Jahresrisiko

Die Fettstoffwechselwerte können im Praxislabor sofort im Nüchternblut gemessen werden.  Zusammen mit dem Blutdruck, Alter, Geschlecht und weiterer Parameter kann das statistische Risiko für Herzkreislaufereignisse berechnet werden (siehe mehr hierzu unter www.AGLA.ch).

Elektrokardiogramm (EKG)

Im Liegen werden die Herzströme abgeleitet. Es können in erster Linie Herzrhythmus-und Leitungsstörungen erkannt werden, daneben können sich Auch Hinweise auf Herzvergrösserungen und Durchblutungsstörungen ergeben.

Langzeit-EKG

Zum Ausschluss von relevanten Herzrhythmusstörungen wird die Herzstromkurve je nach Fragestellung über 24 Stunden bis zu 7 Tage kontinuierlich aufgezeichnet und anschliessend ausgewertet.

Gefässultraschall (Screening*)

Mit einer speziellen Ultraschallsonde kann die Wandbeschaffenheit der Arterien am Hals und in der Leiste untersucht werden. Eine Verdickung der innersten Schicht (Intima) oder Verkalkungen bedeuten ein erhöhtes Gefässrisiko, insbesondere für Schlaganfall und Herzinfarkt.